Solaranlagen

Strom und Wärme von Ihrem Dach

Unter den Begriff Solaranlage fallen alle Technologien, die Sonnenergie in eine andere Energieform umwandeln. Das sind in erster Linie Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen), die Sonnenlicht in elektrische Energie umwandeln. Es können aber auch Solarthermieanlagen sein. Sie erhitzen Wasser mithilfe der Sonneneinstrahlung, das im Haus zum heizen oder als Warmwasser genutzt wird.

Drei Bestandteile – starke Leistung

Eine PV-Anlage besteht aus drei Hauptkomponenten: Photovoltaikmodul, Montagesystem und Wechselrichter. Darüber hinaus werden spezielle Kabel benötigt, die den Strom von der PV-Anlage zum Wechselrichter und von dort aus in das Hausnetz, bzw. das öffentliche Netz einspeisen.

Aus Sonnenkraft wird Strom

Die Solarzellen eines Photovoltaikmoduls wandeln die Energie des auftretenden Sonnenlichts in Strom um. Um diesen Strom für die Geräte in Ihrem Haushalt nutzbar zu machen, muss er von Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt werden. Diese Aufgabe erledigt der Wechselrichter, der zusammen mit der PV-Anlage installiert wird.

Verbrauchen, speichern oder verkaufen

Der mit einer PV-Anlage erzeugte Strom kann direkt im Haus verbraucht oder mithilfe eines Stromspeichers gespeichert werden. Der nicht im Haus genutzte Strom kann zudem in das öffentliche Netz eingespeist werden. Dafür zahlt der regionale Stromnetzbetreiber an den Betreiber der PV-Anlage eine Vergütung. Die Höhe der Vergütung für den von Ihnen eingespeisten Strom regelt das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Sie ist zudem abhängig von der Größe der Anlage. Im Jahr 2021 liegt die Vergütung bei durchschnittlich 8 Ct/kWh.